| Lage |
Die Immobilie liegt im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit ca. 335.000 Einwohnern, genauer im
ca. 30.100 Einwohner zählenden Ortsteil Marienfelde, dem südlichsten Teil von Berlin. Das Gelände ist Teil eines
Industrie- und Gewerbegebietes. Mehrgeschossige Wohnbebauung befindet sich lediglich im weiteren Umfeld. Südöstlich grenzt
Einfamilienhausbebauung an die Liegenschaft.
Eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist über die Buslinien
M11, X11 und 277 sowie den ca. 600 m entfernten S-Bahnhof Buckower Chaussee (S2) gegeben. Über den Lichtenrader Damm (B 96)
und die Marienfelder Allee (B 101) sind die Anbindungen in die Berliner Innenstadt und das Brandenburger Umland
gegeben. Insbesondere die Bundesstraße B 101 wurde vor einiger Zeit als Schnellstraße ausgebaut und ermöglicht einer
schnelle Erreichbarkeit des Berliner Autobahnrings A 10, Auffahrt Ludwigsfelde, innerhalb von ca. 15 Minuten.
Zum Flughafen Berlin-Schönefeld sind es ca. 20 Pkw-Minuten. |
| Beschreibung |
Die Gewerbeimmobilie befindet sich an der südlichen Seite der Buckower Chaussee, einer 4-spurigen Straße mit einseitigem
Parkstreifen. Das Grundstück ist voll erschlossen, das Gelände verläuft überwiegend eben auf Straßenniveau und ist
unregelmäßig geschnitten. Die maximale Tiefe liegt bei etwa 170 m und die Zufahrt ist über 2 Tore von der Buckower Chaussee
aus möglich.
Die Bebauung besteht aus einer nicht unterkellerten, 1-geschossigen Produktionshalle mit
3-geschossigen, straßenseitigem Kopfbau (Büro/Sozial/Labor/Werkstatt) sowie einem ebenfalls an die Halle angrenzenden
überdachten Freilager im hinteren Bereich.
Von der Bauart her handelt es sich um eine Stahlstützenkonstruktion mit
Wänden aus Gasbeton zzgl. Anstrichen bzw. Fassadenverblendungen. Nichttragende Innenwände sind in Leichtbauweise ausgeführt.
Das Dach des Bürogebäudes wurde als Flachdach mit Dachpappe ausgeführt, die Halle verfügt über ein Satteldach mit
Faserzementplatten und Lichtkuppeln. Die Fenster des Kopfbaus haben eine Isolierverglasung. Die Halle ist über einige
Stahltüren sowie 5 Rolltore zugänglich und verfügt bis auf die erwähnten Lichtkuppeln über keine weitere Tagesbelichtung.
Die Fußböden der Halle weisen Industrieestrich auf, der Kopfbau hat Estrich mit Fliesenbelag bzw. Beschichtungen im
Werkstattbereich. Der Komplex hat eine Gaszentralheizung mit Warmwasserversorgung. Im Bürogebäude sind Plattenheizkörper
vorhanden, in der Halle Deckenstrahler.
Die Außenflächen sind gepflastert und mit Lkw befahrbar bzw. die Halle
umfahrbar. Das überdachte Freilager ist an der östlichen Stirnseite offen und an der freien Längswand sektional mit Planen
geschützt. |
| Anmerkung |
Wie bereits beschrieben, handelt es sich um ein Grundstück im Erbbaurecht. Dieses Erbbaurecht bleibt im Rahmen der
Zwangsversteigerung bestehen. Es ist jedoch möglich, den Grund und Boden im Nachgang käuflich vom Erbbaurechtsgeber
zu erwerben. |
| Sonstiges |
Das Angebot erfolgt freibleibend im schriftlichen Auftrag der Gläubigerbank und ist provisionsfrei für den
Erwerber.
Angaben lt. gerichtlichem Verkehrswertgutachten ohne Gewähr für deren Richtigkeit und/oder
Vollständigkeit. Irrtümer und Übertragungsfehler bleiben vorbehalten. |